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Tante Inge guckt Kino: “Hip Hop-eration”

Tante Inge meets hip hop eration im Ladenkino

Unglaublich, was alles noch möglich ist mit 94! – Diese Gedanken bewegen Margit, Simone, Mareen, Kerstin, Antonia und all die anderen Gäste, nachdem sie “Hip Hop-eration” geschaut haben. Gemeinsam wurde gelacht, getanzt, geweint, gegrübelt, geschmunzelt, geklatscht – alles auf den Kinosesseln im b-ware!-Ladenkino in Berlin-F’hain.

Die Story

Die Story scheint so simpel und doch ist sie großartig – Billy Jordan wohnt auf Waiheke Island, NZ, und begeistert 27 Senioren für die Idee, an der Hip Hop-Tanz-Weltmeisterschaft in Las Vegas teilzunehmen. Gemeinsam setzen sie Gehstöcke, künstliche Hüftgelenke und Rollstühle in Bewegung, um gemeinsam abzugrooven und sich selbst sowie die jüngere Generation von ihrem Können zu begeistern.
Es sind diese Momente, die uns als Zuschauer in den Bann ziehen:
Zum Beispiel, als eine alte Dame uns davon erzählt, dass sie schon immer tanzend sterben wollte. Oder als die ganze Crew mit Sektgläsern in der Hand durch die schillernde Nacht in Las Vegas fährt kurz vor ihrem Auftritt am nächsten Tag. Oder aber als Billie Jordan erzählt, dass sie sich nach dem Erdbeben in Christchurch geschworen hat, jeden Tag nur noch so zu leben, wie sie es möchte! Life is for living – dies beweisen uns die supersympathischen Damen und Herren in diesem Film auf herrlich frische und zugleich ergreifende Art und Weise (hier geht es zum Trailer).

Treffen mit dem Regisseur Bryn Evan

Vor dem Film hatten wir die einmalige Chance, den Regisseur Bryn Evan persönlich in unserer Runde begrüßen zu dürfen. Er ist für ein neues Projekt in Berlin unterwegs und nutzte die Gelegenheit, bei uns vorbeizuschauen. Bei einem Bier verriet uns der Regisseur, dass er sofort begeistert war von der Idee des Films. Zugleich habe es für Bryn Evans nicht DEN einen berührenden Moment gegeben, sondern vor und neben der Kamera gab es unzählige Situationen, die er nicht vergessen wird. Besonders angetan hat es ihm die 94-jährige Friedensaktivistin Kara, die ihn sehr an seine eigene Großmutter erinnerte, zu der er ein sehr inniges Verhältnis hatte.

Voller Euphorie nach dem Film

Beim Filmgespräch im Anschluss schworen wir uns einhellig, dass wir im Alter vielleicht nicht unbedingt Hip Hop tanzen werden, jedoch genau das machen wollen, was wir uns schon immer in den Kopf gesetzt haben. Und dass wir uns auch schon jetzt genau das trauen wollen, wofür wir sonst immer Ausreden gefunden haben, z.B. die einmonatige Auszeit auf den Kanaren nehmen, ein Theaterstück mit älteren und jüngeren Menschen inszenieren, sich als 88jährige nicht mehr einfach nur an den Seniorentisch setzen lassen bei Familienfeiern, sondern wieder überall mitmischen. Denn Tante Inge sagt:

Das Alter ist doch bloß eine schlichte Nummer! Life is for living!

Wir von Tante Inge wollen uns ganz herzlich bedanken bei:

  • dem tollen Team von Hip Hop-eration
  • dem tollen Ladenkino in der Gärtnerstraße in Berlin Friedrichshain
  • Noise Film PR


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