Tante Inge auf halber Treppe

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In Großstädten und Metropolen wie Berlin leben die Menschen dicht an dicht nebeneinander – und trotzdem oft in totaler Anonymität. Junge und ältere Menschen begegnen sich immer seltener, weil es kaum Schnittstellen gibt. Ältere Menschen vereinsamen zunehmend in ihren Wohnungen oder Alten- heimen, bleiben isoliert und viele junge Menschen haben gar keinen Kontakt mehr zur anderen Generation, da sie z.B. weit weg von der eigenen Familie wohnen oder gar keine Großeltern mehr haben. Auch sie bleiben in ihrer Generation in gewisser Hinsicht isoliert.

Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnerinnen von “Auf halber Treppe” sind haben wir uns darüber Gedanken gemacht. Entstanden ist die Idee, einen Impuls zu setzen, um junge und ältere Leute in der Nachbarschaft auf eine niedrigschwellige und einfache Art miteinander bekannt zu machen:

Bei einem 2-stündigen „Pop-Up“-Café (Kaffee, Kuchen, Kekse, Tisch und Stühle sowie bei Bedarf auch Geschirr und Besteck werden von uns mitgebracht) in einem Altenheim lernen sich die Bewohner einer Einrichtung und jüngere Menschen aus der Nachbarschaft kennen. Moderiert durch die Projektverantwortlichen werden Gespräche angeregt, Geschichten hervorgelockt und in lockerer Atmosphäre Menschen miteinander bekannt gemacht. Gefördert werden soll dadurch ein Miteinander der Generationen im Alltag, eine Begegnung auf Augenhöhe und im besten Fall sogar die Vermittlung von „Tandems“ zwischen einem jungen und einem älteren Menschen, die sich kennengelernt haben und füreinander interessieren. Aus unseren bereits laufenden Tandems wissen wir: Das ist eine Bereicherung für beide Seiten – alleine kommen die meisten Menschen aber nicht auf die Idee, so etwas zu machen. Das möchten wir mit dem Café „Tante Inge auf halber Treppe“ gerne anregen.

Bei all unseren Projekten wünschen wir uns eins: Ladet sie runter, druckt sie aus, münz sie auf eure Stadt und euer Projekt um und macht es gerne und unbedingt nach. Engagement lebt vom Ideen teilen. Wir erlauben es ausdrücklich :-)

Unsere Projektverantwortliche für “Tante Inge auf halber Treppe”: Kerstin