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Wie ich zu meiner besten Freundin “Gitti” kam

Hallo! Ich bin Nadine und bilde mit meiner Gitti ein neues Tandem und freue mich wahnsinnig bei Euch zu sein. Fühle mich nun nicht mehr so allein! 
Ich bin seit Mai 2013 ehrenamtlich in einer Seniorenstiftung in Berlin tätig und liebe die Besuche & die gemeinsamen Momente, die wir zwei erleben.

Wie wir uns kennengelernt haben…

Nach dem Tod meiner Omi fehlte einfach etwas in meinem Leben, durch die lange Pflege waren die letzten Monate, Wochen, Tage, Stunden bis hin zur letzten Sekunde sehr intensiv und als sie nicht mehr da war, fehlte meine Aufgabe.

Ich hatte plötzlich keine Omi mehr und wie viele Leute haben keine Angehörigen mehr, sind allein, bekommen keinen Besuch, werden im Alter nur noch mit “Sie” angesprochen und bekommen keine Zuneigung (auch körperlich nicht)?

Deshalb bin ich in Berlin in eine Seniorenstiftung gegangen und habe mich für eine ehrenamtliche Tätigkeit beworben. Dort lernte ich Gitti kennen (damals 69 Jahre jung), eine aufgeschlossene Dame mit großen Augen und einem Lächeln, welches einfach verzaubert!

Mit einem Blumenstrauß und etwas Aufregung in der Magengegend öffnete ich die Tür zu Ihrem Zimmer, es drehte sich eine fein gemachte Dame um und begrüßte mich mit den Worten: ” Och, das wär doch nicht nötig gewesen.” Das Eis war gebrochen, wir schnatterten zwei Stündchen über Gott und die Welt und als unser Treffen sich dem Ende neigte, fragte sie mich: “Und wie findest Du mich? … Kommste mich noch mal besuchen?”

Na klar dachte ich. Und es folgten mehr als ein Treffen…



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